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Das aktuelle
Buch zum
Turiner Grabtuch

Kein historischer Gegenstand wurde
so intensiv wissenschaftlich untersucht.
Kein historischer Gegenstand ist so umstritten.

Lag tatsächlich „unser“ Jesus darunter?

Sollte das Turiner Tuch am Ende das Grabtuch sein, von dem bereits im Markusevangelium berichtet wird: “Josef aus Arimatäa ... kaufte ein Tuch aus Leinen, ließ ihn [vom Kreuz] herunterholen, in das Leinentuch wickeln und in ein aus dem Fels herausgeschlagenes Grab legen.“

Oder ist es eine geniale Fälschung aus dem Mittelalter?


Präsentation des C14-Ergebnisses

Das Ergebnis der Radiocarbon­datierung von 1988 scheint keinen anderen Schluss zuzulassen: Ermittelte Entstehungszeit des Tuches zwischen 1260 und 1390

Andere Forschungen sprechen aber für die Echtheit!

Hier einige Beispiele:

Anatomische Korrektheit

Mehr als ein Dutzend Gerichtsmediziner haben sich mit dem Abbild auf dem Tuch beschäftigt. Alle kamen zu dem Ergebnis, dass es sich um ein echtes Abbild eines gekreuzigten Menschen handeln muss, denn auch kleinste anatomische Details stimmen exakt mit der Wirklichkeit überein. Aber die Kreuzigung als Todesstrafe ist seit Kaiser Konstantin abgeschafft.

So wurden etwa die Nägel nicht durch die Handteller getrieben, sondern durch einen Spalt in den Handwurzelknochen. Der Handteller würde durch das Gewicht reißen.


Keine Konturen, keine Pinselstriche, die Substanz des Abbildes besteht nicht aus Pigmenten, wie Maler sie jemals verwendet haben.

Echtes Blut – keine Pinselstriche – Bildsubstanz besteht nicht aus Farbpigmenten

„Wir können heute schließen, dass das Abbild auf dem Grabtuch das eines wirklichen Menschen ist, der gegeißelt und gekreuzigt wurde. Es ist nicht das Werk eines Künstlers. Die Blutspuren enthalten Hämoglobin, ein Test auf Serum Albumin verlief positiv. Das Abbild bleibt weiterhin ein Geheimnis, und bis nicht weitere chemische Untersuchungen stattfinden und … vielleicht zukünftige Wissenschaftler eine Erklärung finden, bleibt das Problem ungelöst.“

(STURP Abschlussbericht von 1978)


Ankunft des Tuches in Konstantinopel (Miniatur 11. Jh.)

Pilgermedaille (Lirey 1357)

Geschichte reicht bis in die Antike zurück

Am 16 August wird in der Orthodoxen Kirche immer noch der Überführung des „nicht von Händen gemachten Abbildes des Erlöses“ (Acheiropoieta) von Edessa nach Konstantinopel im Jahre 944 gedacht. Bei der Ankunft wurde das Tuches damals untersucht und man hat dabei festgestellt, dass es sich um ein vollständiges Grabtuch handelt (nicht nur um das Abbild eines Gesichtes). Dieses „Grabtuch von Konstantinopel“ war die wichtigste Reliquie Ostroms, bis es bei der Plünderung Konstantinopels 1204 von den Kreuzrittern geraubt wurde. War es ein Zufall, dass ausgerechnet die Witwe eines Ritters ein Grabtuch mit den gleichen Merkmalen im Jahre 1357 in Lirey, Frankreich, ausstellte - das heutige Grabtuch von Turin?

Aber wenn das Turiner Tuch tatsächlich ein echtes Grabtuch wäre, warum sollte ausgerechnet der historische Jesus unter dem Tuch gelegen haben und nicht irgend ein anderer Mensch - im Römischen Reich wurden viele Menschen gekreuzigt?

Alle Spuren auf dem Tuch stimmen genau mit den Passionsberichten überein. Wenn nur ein Detail nicht stimmen würde, beispielsweise zerschlagene Unterschenkel an Stelle der Speerwunde an der Seite, wäre die Sache sofort erledigt. Es gibt darüber hinaus noch einer Reihe weiterer Indizien, die auf Jesus hindeuten. Das Turiner Grabtuch dürfte daher einen Indizienprozess klar gewinnen.

Wie kann das Abbild entstanden sein?

Energie hat einen chemischen Prozess gesteuert

Die meisten Forscher sind überzeugt, dass Energie aus dem Körper bewirkt haben muss, dass die Bildsubstanz so angeordnet ist, dass der Eindruck eines Abbildes entsteht. Wie sollte dies aber geschehen bei einer Leiche? War die Ursache eine Art Energieblitz bei der Auferstehung, wie es sich viele gläubige Menschen vorstellen? Oder kann das kaum Vorstellbare wahr sein, was auch Gerichtsmediziner behaupten, nämlich dass der Mann des Grabtuches gar nicht tot war. War diese Energie die Folge von Körperwärme eines Lebenden?

Ein Faden im Bereich des Abbildes unter dem Mikroskop. Die Bildsubstanz ist eine dünne Schicht rings um die Fäden herum. (c) Rogers

War Jesus am Ende im Grab gar nicht tot?


Wurde Jesus bereits als Lebender begraben? Das wäre in der Tat eine überraschende Erkenntnis mit weitreichenden Folgen.

Rodney Hoare schildert in seinem Buch „The Turin Shroud is Genuine“, wie er mit großen Grabtuchfotos zu Gerichtsmedizinern gegangen ist, um die Todesursache herauszufinden. Nachdem das Team lange beratschlagt hatte, bekam er die Antwort, dass der Mann unter dem Tuch noch gelebt haben muss.

Können solche Fragen mit den Mitteln
der modernen Wissenschaft geklärt werden?

Die Forschung liefert die Ergebnisse von Beobachtungen und Experimenten aber auch Interpretationen und Hypothesen der Forscher. Diese sind im Falle des Turiner Grabtuches jedoch widersprüchlich.

So gehen einige gläubige Gerichtsmediziner selbstverständlich davon aus, dass der Mann unter dem Tuch tot war. Begründung: erstens sagt uns das die Bibel und zweitens kann kein Mensch eine derartige Tortur mit solchen Verletzungen überleben, geschweige denn ein römisches Hinrichtungskommando so täuschen. Das klingt plausibel.

Andererseits gibt es Gerichtsmediziner, die behaupten, es gäbe Indizien, die für einen lebenden Körper sprechen, jedoch keine, die direkt für einen toten Körper sprechen: Zu viel Blut für eine Leiche, keine Hinweise auf Totenstarre, die noch am Kreuz hätte eintreten müssen, usw.

Blutbahnen von der Nagelwunde an der Hand

Blutbahn 1 und 2 können auf Grund von Lage und Richtung nur am Kreuz entstanden sein. (1) ist lang und schmal, (2) breit und unregelmäßig. Als (2) entstanden ist, hat der Mann offensichtlich die Arme immer wieder bewegt, bei (1) war er bewusstlos. Wäre er in dieser Phase am Kreuz tot gewesen, dann wäre (1) mangels Blutdruck nicht entstanden. Die Nagelwunde war an der höchsten Stelle des Körpers – unmöglich, dass bei der Leiche noch Blut austritt (kein Blutdruck).

Was soll man glauben, wenn sich selbst die Experten nicht einig sind?

Wenn man sich für diese Materie wirklich interessiert, kommt man nicht umhin, sich selbst die Informationen anzuschauen, zu prüfen und zu einem eigenen Urteil zu kommen. Dafür wurde dieses Buch geschrieben. Es enthält den aktuellen Forschungsstand in knappen Worten mit vielen Bildern einschließlich der Querelen hinter den Kulissen, so das sich jeder sein eigenes Bild davon machen kann. Auch die Umstände der C14-Untersuchung werden minutiös erläutert.

Das Turiner Grabtuch hat es „in sich“

Im Buch ist belegt, wie sehr das Turiner Tuch einen Kriminalfall widerspiegelt. Hier muss ein bewegendes, unglaubliches Drama stattgefunden haben. Und in der Tat beschäftigt es die Menschheit heute noch. Es scheint so, als würde der historische Jesus selbst sich zurückmelden und zu uns wie damals zum ungläubigen Thomas sagen: „Lege deine Finger auf meine durchbohrten Hände! Gib mir deine Hand und lege sie in die Wunde an meiner Seite!“ (Johannesevangelium Kap. 20)

Für wen ist dieses Buch geschrieben?

Für die Profis

Jeder, der sich beruflich mit Jesus beschäftigt wie Theologen, Pastoren etc. sollte die Informationen rund um das Turiner Grabtuch kennen. Auch wenn vielleicht nicht alles behagt, was die Forschung zu Tage gefördert hat: Zentrum der christlichen Religion ist ein historisches Ereignis, welches genau so stattgefunden hat, wie es eben stattgefunden hat, unabhängig davon was wir über den Ablauf glauben. Hierzu lieferte das Turiner Grabtuch wichtige und objektive Informationen. Historische Ereignisse sind wissenschaftlich erforschbar, sofern es noch Zeugen davon gibt. Zeugen können neben alten Schriften auch historische Objekte sein. Insofern ist es ein Glücksfall, dass das Grabtuch Jesu noch erhalten geblieben ist und daher die Ereignisse im Grab einer objektiven Erforschung zugänglich sind. Die Aussage des Turiner Grabtuches bietet dabei eine Versöhnung zwischen Wissenschaft und Glaube an.

Für jeden, der herausfinden möchte, was damals historisch wirklich passiert ist.

Dies hat zunächst einmal nichts mit Glauben zu tun, das wäre bereits schon eine Deutung des Geschehens. Ein gesunder Glaube sollte jedoch auf dem Boden der historischen Wirklichkeit stehen.

Etwas Neues zu entdecken setzt allerdings eine gewisse Offenheit voraus, ein ergebnisoffenes Denken also. Wer schon alles weiß (oder besser: glaubt zu wissen), wird sich nicht die Mühe machen, sich etwas Neues anzuschauen. Doch manchmal kommen neue Erkenntnisse aus Ecken, von denen man es nie vermutet hätte.

12.80€
Buch (paperback)
Die Forschungsergebnisse
Auch als eBook erhältlich

Warum Jesus?
Wie entstand das Abbild? Der C14-Datierungsbetrug
Warum lebte der Mensch noch?

5,71€
eBook (Kindle-Format)
Folgen für den Glauben

Entstehung der christl. Religion
Annäherung an den "wirklichen Gott"
Die Spiritualität Jesu

18,90€
Buch (paperback) das beide Teile enthält

Mit Infos für Zugriff auf Updatetext im Internet

Was Menschen, die das Buch gelesen haben, sagen

"Vor einigen Wochen war ich auf Reise im Piemont und hatte die Möglichkeit das Grabtuch "Sacra Sindone" zu sehen. Ich hatte bereits viel darüber gelesen und im Internet recherchiert und war völlig verwirrt von den ganzen Theorien und möglichen Erklärungsversuchen.
Ich als großer Zweifel und Kritiker der katholischen Kirche war eher Verfechter dafür, dass es nicht Jesus Christus sein kann. Für einige war nachdem sie das Grabtuch gesehen haben völlig klar, dass es Jesus sein muss...für mich war gar nichts klar.....aber ich war fasziniert. Das Thema lies mir keine Ruhe und ich wollte mehr darüber wissen, also kaufte ich mir dieses Buch und las es an einem Mittag durch!
Das Buch ist gut verständlich geschrieben und liest sich wie ein Kriminalroman. Das Thema wird aus unterschiedlichen Fachrichtungen beleuchtet und Indizien für oder gegen eine Theorie werden glaubhaft und verständlich erläutert.
Wenn ich ehrlich bin wollte ich mehr Indizien dafür, wieso der Mann nicht Jesus sein kann. Dass ich jetzt genau von Gegenteil überzeugt bin überrascht mich doch sehr!
Wenn ich noch mehr darüber nachdenke, ist mir der Gedanke, dass Jesus nicht wundersam als Rauch oder Energieblitz auferstanden sein soll viel sympathischer als alles andere. Ein Mensch wie du und ich der großes bewirkt hat, lässt doch darauf hoffen, dass Menschen an sich was großes Bewirken können und das es keine Wunder oder göttliche Kraft benötigt um etwas in der Welt zu verändern.
Ich danke Dr. Felzmann dafür, dass er mich durch sein Buch näher zu Jesus gebracht hat als die (katholische) Kirche es jemals geschafft hat!"

"Habe das Buch "verschlungen", die spannende Lektüre hat die gefühlte Zeit einer langen Reise sehr verkürzt! Der zentrale Satz im Buch ist für mich "Nicht AN, sondern WIE Jesus glauben". Daran muss ich immer wieder denken und habe habe das Gefühl "Das ist ES und das ist machbar bzw. anstrebbar!". Für mich ist dieses Buch ein wichtiger Baustein auf meinem Weg vom kindlichen zum erwachsenen Glauben - vielen Dank!"

"Man glaubt, Jesus sei am Kreuz gestorben, und stellt dies nicht in Frage. Helmut Felzmann verlässt diese Annahme, was mich zugegebenermaßen zunächst sehr irritiert hat, und ersetzt dies durch die Annahme, dass Jesus die Kreuzigung schwer verletzt überlebt habe. Dieser Stein des Anstoßes setzt eine Lawine in Bewegung, die altes Glaubensgeröll wegfegt und dadurch den freien Blick auf ganz neue Glaubenswege ermöglicht. Diese neuen Glaubenswege vermitteln nicht das Gefühl, sich auf einem Irrweg zu befinden. Vielmehr zeichnet Helmut Felzmann einen Weg, der ein klares Ziel hat: Ausgehend vom Grabtuch führt der Weg widerspruchsfrei in eine umfassende Spiritualität - mit Jesus als Wegbegleiter“.

„Der Autor schreibt wissenschaftlich fundiert aber dennoch so, dass der Leser/die Leserin seine/ihre eigenen Schlüsse daraus ziehen kann. Ein heikles Thema ernst angefasst, von Schreibstil her jedoch leicht zu lesen. Die Botschaft der Auferstehung Jesu gerät hier massiv ins Wanken. Trotzdem oder gerade deshalb für gläubige Christen lesens- und nachdenkenswert. Das Buch lässt sich flüssig lesen und man kann es nur schwer aus der Hand legen. Für alle, die dieses Thema interessiert, sicherlich eine absolut empfehlenswerte Lektüre“.

„Der Autor bringt es selbst auf den Punkt: Unser zunehmendes Wissen über die Anfänge des Christentums in Verbindung mit den immer umfangreicheren Erkenntnissen aus der Grabtuchforschung schaffen eine grundlegend neue Situation, aus der heraus der Prozess, der damals zur Festlegung des "christlichen Glauben" geführt hat, noch einmal neu aufgerollt werden müsste. Das Buch "Neues Licht auf Jesus" vollzieht hier einen ersten Schritt in genau diese Richtung: Ein schwieriges, komplexes Thema, welches jedoch sehr umfassend und umsichtig beleuchtet wird, dabei immer auch für Nicht-Fachleute leicht verständlich und unterhaltsam geschrieben ist. Damit wird es zu einer wertvollen, spannenden Lektüre nicht nur für Theologen, sondern auch und gerade für alle, die sich allgemein für Kultur, Kunst- und Religionsgeschichte interessieren!“

„Dr. Helmut Felzmann's book compiles very convincing scientific evidence that the shroud of Turin image was formed within natural laws. He describes many forensic studies of the man of the shroud images. He presents convincing evidence that the man of the shroud image was alive when the image was formed. A warm body and the Raymond Rogers Maillard reaction image mechanism is shown to be a valid mechanism for forming the shroud image. “

His book ranks as one of the most important scientific Shroud books along with the 1902 Paul Vignon "The Shroud of Christ", the 1998 Rodney Hoare "The Turin Shroud is Genuine" and the 2008 Raymond Rogers "A Chemist's Perspective on the Shroud of Turin". Together they document a probable mechanism following natural laws for the shroud image formation”. Leserstimme zur englischen Version des Buches“

Über den Autor

Dr. Helmut Felzmann, Jahrgang 1953, beschäftigt sich seit Mitte der 70er Jahre mit dem Turiner Grabtuch und ist Mitglied der ShroudScienceGroup, in der weltweit etwa 100 Wissenschaftler und Grabtuchinteressierte ihre Forschungsergebnisse und Meinungen zum Grabtuch von Turin diskutieren.

Schlüsselwörter: Grabtuch von Turin historischer Jesus Auferstehung Scheintod Gerichtsmedizin Abbild Forschung Wissenschaft C14-Untersuchung Datierung Geschichte Fälschung echt Echtheit Wahrheit