Das Grabtuch und die Wissenschaft 
 
Als das Tuch 1898 das erste Mal fotografiert wurde und man festgestellte, dass das Abbild auf dem Tuch eigentlich ein Negativ ist (das fotographische Negativ also eine Positiv), wurde  es auch wissenschaftlich ernst genommen.  
 
1978 gab die katholische Kirche als Eigentümerin des Grabtuches die Erlaubnis zu einer intensiven Untersuchung. 40 Fachleute hatten 5 Tage Zeit, das Tuch nach allen Regeln der wissenschaftlichen Kunst zu erforschen. In dieses Projekt (The Shroud of Turin Research Projekt, STURP) wurden bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse 1981 insgesamt über 150.000 Manntage investiert. Es gibt eine eigene Wissenschaft des Grabtuches ("Sindologie"), die sich interdisziplinär nur der Erforschung dieses einen Gegenstandes widmet.  
 
 
STURP-Untersuchung 1978 (c) Vernon Miller, Abb. in [B] 
 
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